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Vortrag der Bundeswehr-Führungsakademie am Alstergymnasium

Veröffentlicht von () am 14.02.2011
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Seit einigen Jahren veranstaltet das Alstergymnasium in Henstedt-Ulzburg Vorträge zusammen mit der Bundeswehr-Führungsakademie, indem Offiziere aus aller Welt vor Schülern ihre Länder vorstellen. So diskutierten bereits Soldaten aus Singapur, Jordanien, Mali, Korea und der Ukraine mit Klassen der Oberstufe. Am 7. Februar 2011 bestand nun auch die Möglichkeit, sich mit einem Offizier aus Pakistan, nämlich Oberstleutnant Nasim Abbas auszutauschen. Dieser kam vor einem Jahr im Rahmen eines Offiziersaustausches der pakistanischen Armee, in der er in der Luftwaffe arbeitet, und der Bundeswehr-Führungsakademie nach Deutschland. Obwohl er ohne Vorkenntnisse in der deutschen Sprache an diesem Austausch teilnahm, hielt er eine flüssige Rede und konnte ohne große Schwierigkeiten auf anschließende Fragen der Zuhörer eingehen. Zweck seines Besuchs war es, den Schülern Eindrücke Pakistans aus einer anderen Perspektive zu vermitteln. Als er im Zuge des Vortrags auf die Flutkatastrophe 2010 in Pakistan zu sprechen kam, nutzte er diese Gelegenheit sich im Namen seines Volkes für die erfolgte Hilfe zu bedanken. Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, sich über aktuelle politische Geschehnisse zu informieren. Das Hauptaugenmerk der Schüler lag dabei auf dem Kaschmir-Konflikt zwischen Pakistan und Indien, da beide Staaten im Besitz von Atomwaffen sind . Der Kaschmir-Konflikt bezieht sich auf die Kaschmirregion, für welche Pakistan und Indien Interesse hegen. Da viele Flüsse der Umgebung dort entspringen, ist diese aus verschiedenen Gründen für beide Staaten essentiell. Indiens Besitz von Atomwaffen habe nach Angaben von Oberstleutnant Abbas zu einem Ungleichgewicht geführt, auf das Pakistan mit einem eigenen Atomwaffenprogramm entgegenwirken wollte. Besonders die Sicherheit von Atomwaffen war für die Schüler von Interesse, wodurch kritische Fragen aufkamen. Nasim Abbas berichtete daraufhin von den vielschichtigen Sicherheitsvorkehrungen, welche jegliche Gefahr auszuschließen müssten. Die Waffen  seien auch vor den Taliban sicher, so Abbas. Abschließend lobte er das politische Interesse der Schüler und gab ihnen noch einen Rat mit auf den Weg: "Man kann alles erreichen, was man will; Dabei bedarf es nur Arbeit". Unserer Meinung nach, sollten diese Besuche am Alstergymnasium auch in Zukunft stattfinden, sodass noch viele Jahrgänge davon profitieren können.

 

 

 





Von Philip Pein und David Gluschitz 11.C

 

 

Zuletzt geändert am: 14.02.2011 um 13:25:37

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