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Ausflug der 12a zum Forschungsinstitut Borstel am 22.06.2011
Wie im letzten Halbjahr gab es auch in 12.2 für uns wieder die Möglichkeit ins Schullabor des Forschungszentrums Borstel im Kreis Segeberg zu fahren. Beim letzten Besuch hatten wir uns mit Enzymen und enzymatischen Reaktionen beschäftigt. Dieses Mal ging es um die verschiedenen Inhaltsstoffe von Wasser. Wir hatten selber aus mehreren Gartenteichen Wasserproben mitgebracht und haben zusätzlich noch Regen- und Leitungswasser untersucht. Dabei führten wir verschiedene Versuche durch und ermittelten die mg/l Werte verschiedener Stoffe im Wasser; u.a. Nitrat, Phosphat und Sauerstoff. Am Ende war es spannend zu sehen wie unterschiedlich die Werte verschiedener Wassertypen waren und wie man diese Unterschiede erklären und begründen kann. Des Weiteren hatten wir die Möglichkeit kleine Lebewesen wie z.B. Wasserflöhe unterm Mikroskop zu betrachten. Der Anblick der sonst fast unsichtbaren Tiere unterm Mikroskop war für alle faszinierend.
Insgesamt empfanden wir den Besuch in Borstel als sehr spannend und interessant, da man selber experimentieren und ausprobieren kann. Es war total spannend zu erkennen welche Stoffe eigentlich so in seinem eigenen Gartenteich oder sogar im Leitungswasser enthalten sind.
Ein großer Vorteil in Borstel sind die Experimentiergeräte, welche einem in der Schule nicht zur Verfügung stehen. Es ist mal ganz anders in einem echten Labor zu arbeiten mit Dingen, die komplett neu für uns sind. Auch ist es angenehm, dass man verschiedene Experimente in Kleingruppen durchführt, da so jeder mal versuchen kann und man nicht auf sich allein gestellt ist. Nicht nur die Geräte sondern auch die Präparate sind in Borstel von höherer Qualität, wodurch das Mikroskopieren noch spannender wird, da wir in den Wasserproben lebende Tiere betrachten konnten, die man sonst mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Dadurch haben wir ebenfalls wertvolle Praxiserfahrung gesammelt, welche eine schöne Abwechslung zur regelmäßigen Theorie bildet. Besonders gut hat uns auch gefallen, dass wir nach einer kurzen gemeinsamen Einführung selbstständig arbeiten konnten und nur bei Fragen oder Problemen von den Mitarbeitern des Labors unterstützt wurden. Da sich jede Gruppe mit einer anderen Wasserart beschäftigt hat, war es am Ende spannend die verschiedenen Werte in einer Tabelle zu vergleichen und mögliche Begründungen für die Unterschiede zu ermitteln. Die Informationen, die wir nachher aus den Versuchsreihen gezogen haben sind sehr nützlich und informativ falls man selber einen Teich hat oder einen anlegen möchte.
Was uns jedoch auffällt ist, dass teilweise die Erwartungen etwas zu hoch sind. Besonders beim letzten Besuch, wo wir uns mit Enzymen beschäftigt haben, waren manche Informationen so detailliert, dass es unsere Vorstellungskraft sprengte und dadurch weniger spannend wurde. Dieses Mal waren die Werte und das Thema an sich viel realitätsnaher und dadurch interessanter. Was aber sehr nett ist, ist, dass versucht wird uns alles zu erklären auch wenn unsere Vorkenntnisse bei zu komplexen Themen nicht immer ausreichen.
Auf jeden Fall ist es sehr gut sich für einen Vormittag lang auf ein Thema zu konzentrieren und dieses ausführlich zu behandeln, da man aus diesen paar Stunden viel mehr mitnimmt als in der Schule. Für die Lehrer ist es ebenfalls schön die Schüler mal länger als 45 Minuten beim Arbeiten zu beobachten.
Zusammenfassend können wir also sagen, dass sich der Ausflug nach Borstel auf jeden Fall gelohnt hat, da wir einen spannenden und praxisnahen Vormittag erlebt haben.
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