Fachschaft Erdkunde
Schüler berichten aus ihrem Erdkundeunterricht...
Die Fachschaft Erdkunde des Alstergymnasiums stellt auf dieser Seite Schülerbeiträge aus dem Unterricht vor.
Den Anfang macht Charlotte Grabow aus der UII b. Thema der Unterrichtseinheit war das "Welthandelsgut Kaffee". In diesem Zusammenhang recherchierten die Schüler in unterschiedlichen Verbrauchermärkten und stellten Preisvergleiche für Kaffee und andere Lebensmittel an. Erstaunliche Ergebnisse erhielten die Schüler auf die Frage nach "Fairtrade-Produkten".
Fairtrade - Wahre Chance oder Tropfen auf dem heißen Stein?
In immer mehr deutschen Supermärkten tritt das so genannte "Fairtrade" auf. Nun gut, aber was ist "Fairtrade" nun genau? Als "Fairtrade" bezeichnet man an erster Stelle Produkte, zu einem fairen Preis (wie der Name auch schon sagt) für die Erzeuger in beispielsweiße Costa Rica verkauft werden. Was viele Menschen aber nicht wissen ist, dass Fairtrade Produkte ein durchaus wichtiger Schritt in Richtung "rettet die 3. Welt" sein könnten.
Wenn man beispielsweiße Café unter dem Fairtrade-Siegel kauft, dann muss man sich immer vor Augen führen, dass man mit diesen 500g Café wiedereinmal das Abendbrot von einem brasilianischen Bauern finanziert hat. Wäre das nicht ein tolles Gefühl?! Nur leider verhindern manche Läden, wie zum Beispiel der uns allen bekannte Lidl-Markt dieses, in dem Sie das Regal in dem die "Fairtrade-Produkte" stehen für die Kunden fast nicht sichtbar in ihrem Laden aufstellen. Was es natürlich fast unmöglich macht diese Produkte zu kaufen.
Es kommt natürlich erschwerend hinzu, dass Produkte wie diese teurer sind, als normale Schokolade von z.B. "JA". Und da so viele Menschen nicht einmal wissen, was "Fairtrade" überhaupt ist, scheint es fast unmöglich mit diesen Produkten zu handeln. "Scheint" ist dabei das richtige Wort. Da der Verein "Fairtrade" schon seit 15 Jahren existiert, scheinen immer mehr Menschen über "Fairtrade" bescheit zu wissen. Was natürlich ein noch weitaus größerer Schritt zur Rettung der 3. Welt ist.
Im Großen und Ganzen kann man über das Projekt "Fairtrade" sagen, dass eine sehr realistische Chance besteht, dass das Handeln mit fairen Preisen für die Erzeuger, einen Durchbruch erfahren kann. Je mehr man für etwas wirbt, umso größer wird das Interesse. Und schließlich wollen wir alle, dass eine Familie in Costa Rica ihr Abendbrot bekommt, oder nicht?
Charlotte Grabow UII b, Erdkunde bei Herrn Westphal |