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DESY Wissenschaftswoche


Wissenschaftswoche: Physik des 20. Jahrhunderts

Ein Projekt des Alstergymnasiums Henstedt-Ulzburg
für besonders begabte Mittestudenschüler/innen im Fach Physik

DESY

Das Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg führt in Zusammenarbeit mit dem physikalischen Großforschungszentrum DESY in Hamburg jeweils in den Herbstferien die Wissenschafts woche „Physik des 20. Jahrhunderts“ durch.

Für dieses Projekt werden aus der 10. Jahrgangstufe jeweils sieben besonders engagierteund leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in den Fächern Mathematik und Physik ausgewählt, die sich eine Woche lang mit physikalischen Phänomenen der Quantenphysik und der Relativitätstheorie beschäftigen. In der Wissenschaftswoche werden dabei Inhalte thematisiert, die im Physikunterricht der Schule erst im 12. und 13. Jahrgang aufgegriffen werden.

Die ersten zwei Projekttage finden in Hamburg-Bahrenfeld statt. Neben der Erarbeitung der notwendigen mathematisch- physikalischen Grundlagen hören die Schülerinnen und Schüler Vorträge von DESY-Wissenschaftlern und können deren Forschungshallen besichtigen. Am zweiten Tag besuchen die Jugendlichen das DESY-Quantenlabor, in dem sie in Kleingruppen Grundlagenexperimente zur Quantenphysik selbst durchführen können.

 

Dr. Tausendfreund mit Teilnehmern der Wissenschaftswoche 2006 im DESY-Quantenlabor


Die zweite Hälfte des Projektes findet in Zeuthen bei Berlin statt, wo DESY seinen zweiten Forschungsstandort hat. Hier vertiefen die 15- bis 17-jährigen die zuvor theoretisch und experimentell erworbenen Grundlagen.

Die Jugendlichen verbringen die gesamte Projektwoche auf dem Forschungsgelände des „Deutschen Elektronen Synchrotrons“ und übernachteten dabei in den DESY-eigenen Gästehäusern.

Die konzeptionelle und inhaltliche Planung sowie die Durchführung dieses Projekts liegt an Händen des Diplom-Physikers Dr. Waldemar Tausendfreund, Leiter des DESY-Projekts "Faszination Physik" und des Studienrats am Alstergymnasium Stefan Göttsche, der vor Eintritt in den Schuldienst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DESY tätig war.

 

Teilnehmer an der Wissenschaftswoche 2005:
Sarah Krohne,
Svenja Schumann,
Su Liu,
Imme Ellebrecht,
Merit Kasch,
Bianca Hündorf,
Mareike Sach,
Sven-Erik Sönksen,
Timo Nienstedt,
Don-Joy Stallbaum,
Richard Schuck,
Arne Mehrmann,
Jan Pien,
Constantin Fühner
Teilnehmer an der Wissenschaftswoche 2006:
Katja Bueschler,
Dina Groß,
Laura Santer,
Mara Schröder,
Andrea Schütt,
Bianca Thiel,
Nadine Rupnow,
Kai-Florian Bormann,
Art Gabriel,
Marcel Knöller,
Sebastian Rothe,
Fabian Staudinger,
Matti Voss,
Axel Weiter
Teilnehmer an der Wissenschaftswoche 2007:
Kira Raguse,
Rieke Kunde,
Sonja Meyer,
Elena Steffens,
Mira Weihe,
Liane Zülhsdorf-Hohnerlah,
Mario Santer,
Alexander Franke,
Thomas Mandelkow,
Misbah Din,
Thobias Fleckner,
Christopher Gehrmann,
Gerit Hobe,
Torben Janku,
Marco Ketelsen,
Tobias Hampel

Teilnehmeran der Wissenschaftswoche 2008:
Ulrike Bergmann,
Lydia Pertschy,
Nadja Greiner,
Stefanie Ahrendts,
Johanna Serfling,
Lara Bien,
Gotje Ellebrecht,
Rabea Homp,
Nils Judzinsky,
Nils Mede,
Sebastian Schmid,
Dennis Rupnow,
Philipp Striethöster,
Timo Schröder,
Tim Marufke,
Fabian Giering




Teilnehmer an der Wissenschaftswoche 2009:

Vera Zühlsdorf-Honerlah
Svenja Wandschneider 
Annika Wollermann
Vivian Dunst
Francesca Neumann
Beatrice Fleck
Melina Höinghaus
Edwina Ludewig
Fabian Giertzsch
Stefan Wischnmann
Tim Pagels
Alexander Martens
Bastian Kabel
Danny Baron
Christoph Liebe
Johannes Rathgen

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer an der Wissenschaftswoche 2010:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Intention des Projekts (Lernziele):

Die Wissenschaftswoche verfolgt das Ziel, Gymnasiasten mit besonders hohen Kompetenzen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich entsprechend ihrer Begabung mit komplexen physikalischen Themen aus der Physik zu konfrontieren. Diesen Schülerinnen und Schülern, die im laufenden Unterricht der Schule sehr häufig unterfordert sind, werden durch die ausgewählten Lerninhalte und deren Präsentation bewusst an ihre Leistungsgrenzen geführt und so intellektuell gefordert. Durch die Thematisierung der äußerst faszinierenden und wissenschaftlich hoch aktuellen Themen „Quantenphysik“ und „Relativitätstheorie“ sollen die Jugendlichen für die Physik begeistert und ihr Interesse an einem Physik-Leistungskurs und späteren Physikstudium geweckt werden. Aus diesem Grund findet die Wissenschaftswoche in einem physikalischen Forschungszentrum statt, wobei die Schülerinnen und Schüler mit dort arbeitenden Wissenschaftlern zusammengebracht werden. Auch das Angebot, physikalische Phänomene unter kompetenter Anleitung und mit modernen Gerätschaften selbst experimentell zu erforschen, trägt zum Erreichen der oben formulierten Intention bei. Im Hinblick auf die - gemessen am zukünftigen Bedarf - viel zu geringen Studentenzahlen in Physik bietet gerade das Studium in diesem Fach ausgezeichnete Berufsaussichten für die künftigen Abiturienten.

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